Der Manu-Nationalpark ist ein weltweit anerkanntes Zentrum terrestrischer Biodiversität und liegt am einzigartigen Übergang zwischen den tropischen Anden und dem Amazonasbecken im Südwesten Perus. Dieses weitläufige, geografisch und wirtschaftlich isolierte Einzugsgebiet ist bis heute straßenlos und wurde dadurch weitgehend vor menschlichen Eingriffen bewahrt, was den Park zu einem der ursprünglichsten Schutzgebiete der Erde macht.
Aufgrund seines außergewöhnlichen ökologischen Wertes wurde das ursprünglich ausgewiesene Schutzgebiet im Jahr 2009 erweitert und umfasst heute eine Gesamtfläche von 1.716.295 Hektar nahezu unberührter Ökosysteme, die eine der höchsten Konzentrationen an Tier- und Pflanzenarten weltweit beherbergen.
Das Schutzgebiet erstreckt sich über den gesamten Höhenstufenverlauf der Ostabdachung der Anden, von etwa 350 bis über 4.000 Meter über dem Meeresspiegel. Dieser stellenweise steile Übergang vereint eine außergewöhnliche Vielfalt an Landschaften und Lebensräumen, darunter hochandine Puna-Graslandschaften, montane Nebelwälder, Yunga-Wälder sowie den artenreichen tropischen Tieflandregenwald.
Gespeist von zahlreichen Wildwasserbächen aus den Anden windet sich der Manu-Fluss durch die unberührten Tieflandwälder, bevor er an der südlichen Grenze des Gebietes in den mächtigen Madre-de-Dios-Fluss mündet. Inka- und präinkazeitliche Ruinen sowie Petroglyphen belegen eine jahrtausendealte indigene Besiedlung dieser Region. Bis heute ist das Gebiet eng mit der geheimnisvollen Legende von Paititi, der sagenumwobenen verlorenen Stadt im Amazonasgebiet, verbunden.
Tour-Highlights
Zwei Altarmseen in der Reservierten Zone des Manu-Nationalparks
Nebelwald des Manu-Nationalparks
Kulturzone des Manu-Nationalparks
Biosphärenreservat des Manu-Nationalparks
Riesenotter am Salvador-Altarmsee
Tapir-Leckstelle (Clay Lick)
Ara-Lehmlecke (Macaw Clay Lick)
Tour-Aktivitäten: Vogelbeobachtung, Nachtwanderung, Erkundung des Regenwaldes, Bootsfahrten, Suche nach Riesenottern und Katamaranfahrt auf dem Salvador-Altarmsee, Kaimanbeobachtung, Beobachtung von Schildkröten, Suche nach Jaguaren entlang des Manu-Flusses, Besuch einer Ara-Lehmlecke
Art der Tour: Ökologische Abenteuerreise
Tour-Gebiete: Biosphärenreservat des Manu-Nationalparks, Kulturzone des Manu-Nationalparks
Während der Tour besuchte Orte
Huancarani
Präinka-Friedhof Ninamarka
Paucartambo
Acjanacu (Grenze des Manu-Nationalparks)
Nebelwald
Pilcopata
Hafen von Atalaya
Río Alto Madre de Dios
Manu-Fluss
Kulturzone des Manu-Nationalparks
Reservierte Zone des Manu-Nationalparks
Gebiet der Ara-Lehmlecke
Abfahrtszeiten: Tägliche Abfahrten von März bis Januar
Transportmittel: Bus und Boot
12-tägige Profi-Fotoreise – Manu: Paradies der Vögel & Wildlife
Eine hoch spezialisierte Fotoreise für professionelle Natur- und Vogelfotografen, konzipiert für maximale Bildausbeute in einem der artenreichsten Gebiete der Erde. Der Fokus liegt auf kontrollierten Fotospots, optimalem Licht, Verhaltensaufnahmen und artenspezifischer Fotografie vom Anden-Nebelwald bis in das Amazonas-Tiefland des Manu-Biosphärenreservats.
Tag 1: Cusco – Wayqecha Lodge (Nebelwald / Hochanden)
Fotografischer Fokus:
Einführung in die Manu Road mit ersten gezielten Fotostopps entlang ökologischer Übergangszonen. Schwerpunkt auf Greifvögel und Nebelwaldarten bei variablem Höhenlicht.
Zielarten (Auswahl):
Bergkarakara, Rotschwanzbussard, Schwarzbrustadlerbussard, Yungas-Zwergkauz, Goldkragen-Tangare, Graubrust-Bergtukan.
Tag 2: Wayqecha Lodge – Intensiver Fototag
Fotografischer Fokus:
Straßen- und Trailfotografie mit Schwerpunkt auf endemische Hochandenarten. Arbeiten mit langen Brennweiten, Hintergrundkontrolle und selektiver Lichtnutzung.
Zielarten:
Graubrust-Bergtukan, Scharlachbauch-Bergtangare, Kapuzen-Bergtangare, Goldkragen-Tangare, Schwertschnabelkolibri.
Tag 3: Wayqecha – San Pedro Lodge
Fotografischer Fokus:
Abstieg entlang der Manu Road mit mehreren geplanten Fotosequenzen. Fokus auf Balz-, Sitz- und Flugaufnahmen.
Zielarten:
Andenfelsenhahn, Goldkopf-Quetzal, Anden-Motmot, Graubrust-Bergtukan, Grauer Wollaffe, Buntbartvogel, Anden-Potoo.
Tag 4: San Pedro Lodge – LEK & Farbarten
Fotografischer Fokus:
Gezielte LEK-Fotografie des Andenfelsenhahns unter kontrollierten Bedingungen. Nachmittags Arbeiten im Tangaren-Garten mit idealem Licht und kurzen Distanzen.
Zielarten:
Andenfelsenhahn, Goldkopf- und Schopfquetzal, Anden-Motmot, Grünhäher, Anden-Potoo sowie zahlreiche Tangaren- und Kolibriarten.
Tag 5: San Pedro – Bamboo Lodge (Tieflandregenwald)
Fotografischer Fokus:
Übergang in den Amazonas-Regenwald. Fokus auf größere Zielarten und kontrastreiche Lichtbedingungen.
Zielarten:
Amazonas-Schirmvogel, Blaukopfara, Kastanohr-Arassari, Rothals- und Purpurhaubenspecht.
Tag 6: Bamboo Lodge – Kolibri-Garten
Fotografischer Fokus:
High-Speed- und Detailfotografie von Kolibris. Ideale Bedingungen für Action-, Flug- und Portraitaufnahmen.
Zielarten:
Gemeiner Potoo, Königsgier, Scharlachhauben-Bartvogel, zahlreiche Kolibris, Tangaren und Tukane.
Tag 7: Bamboo Lodge – Manu Tented Camp (Reservierte Zone)
Fotografischer Fokus:
Langer Bootstag auf dem Río Alto Madre de Dios und Manu-Fluss. Schwerpunkt auf Uferarten, Säugetiere und Landschaftsaufnahmen.
Tag 8: Salvador-Altarmsee – Riesenotter
Fotografischer Fokus:
Bootsbasierte Fotografie vom Katamaran sowie Walk-Fotografie. Intensive Arbeit mit Riesenottern bei besten Lichtverhältnissen.
Zielarten:
Riesenotter, Kaiserschnurrbarttamarin.
Tag 9: Manu Wildlife Center – Tieflandfotografie & Makro
Fotografischer Fokus:
Nachmittags Vogel- und Wildlife-Fotografie, nachts Makrofotografie (Insekten, Amphibien).
Tag 10: Tapir-Leckstelle & Ara-Lehmlecke
Fotografischer Fokus:
Frühmorgendliche Sessions an Lehmlecken – optimale Bedingungen für Flug-, Interaktions- und Verhaltensaufnahmen.
Zielarten:
Rot-Grün-Ara, Kastanienstirnara, Amazonenpapageien, Blaukopf-Papagei, Dreifinger-Faultier.
Tag 11: Canopy Tower & Trail-System
Fotografischer Fokus:
Kronendachfotografie vom Canopy-Turm auf Augenhöhe mit dem Regenwalddach. Nachmittags Waldpfad-Fotografie, Fokus auf Struktur, Tiefe und Licht.
Tag 12: Puerto Maldonado – Abreise
Transfer nach Puerto Maldonado und individueller Rückflug nach Cusco oder Lima.
Ende der professionellen Fotoreise.
Der Manu-Nationalpark beherbergt rund 10 % aller weltweit bekannten Vogelarten, 228 Säugetierarten, 132 Reptilienarten sowie mehr als 5.000 Pflanzenarten. Insgesamt schätzen Wissenschaftler, dass im Manu-Gebiet über 500.000 Tier- und Pflanzenarten vorkommen – eine der höchsten Biodiversitätsdichten der Erde.
Darüber hinaus leben in dieser Region mehrere indigene ethnische Gruppen, darunter eines der letzten vollständig isolierten indigenen Völker der Welt, die Mashco-Piro. Jede dieser Gemeinschaften besitzt ihre eigene Sprache und kulturelle Identität, was dem Gebiet eine außergewöhnliche ethnische und kulturelle Vielfalt verleiht, die untrennbar mit dem Schutz des Amazonas-Regenwaldes verbunden ist.
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